Die Preise für Nadelkoks steigen Anfang November weiter an.

  • Marktpreisanalyse für Nadelkoks

Anfang November stiegen die Preise für Nadelkoks auf dem chinesischen Markt. Heute erhöhten Jinzhou Petrochemical, Shandong Yida, Baowu Carbon Industry und weitere Unternehmen ihre Notierungen. Der aktuelle Marktpreis für Kochkoks liegt bei 9973 Yuan/Tonne, ein Anstieg von 4,36 %. Der durchschnittliche Marktpreis für Koks stieg um 8,33 % auf 6500 Yuan/Tonne. Als Hauptgrund für den Preisanstieg werden weiterhin die hohen Rohstoffkosten genannt.

Die Preise für vorgelagerte Rohstoffe steigen weiter, hohe Kosten

Kohlenbitumen: Die Marktpreise für Weichbitumen steigen seit Oktober. Am 1. November lag der Preis für Weichasphalt bei 5857 Yuan/Tonne, was einem Anstieg von 11,33 % gegenüber dem Vormonat und 89,98 % gegenüber Jahresbeginn entspricht. Angesichts der aktuellen Rohstoffpreise befindet sich der Gewinn bei Kohlennadelkoks im Wesentlichen in einer umgekehrten Position. Derzeit ist der Gesamtmarkt für Kohlennadelkoks insgesamt noch nicht hoch, und die geringen Lagerbestände stützen die Marktpreise.

Ölschlamm: Seit Oktober wird der Marktpreis für Ölschlamm stark von den Rohölpreisschwankungen beeinflusst und ist deutlich gestiegen. Aktuell liegt der Preis für mittel- und hochschwefelhaltigen Ölschlamm bei 3704 Yuan/Tonne, ein Anstieg von 13,52 % gegenüber dem Vormonat. Gleichzeitig ist das Angebot an hochwertigem, schwefelarmem Ölschlamm laut Angaben von Unternehmen knapp, der Preis stabil, und auch die Kosten für Ölnadelkoks bleiben hoch. Der Durchschnittspreis der großen Fabriken liegt nur geringfügig über den Selbstkosten.

Der Markt startet niedrig, positiver Preisanstieg

Laut den statistischen Daten lag die Auslastung im September 2021 bei rund 44,17 %. Die Anlaufleistung von Nadelkoks aus Öl- und Kohleprodukten unterschied sich deutlich. Der Markt für Nadelkoks aus Ölprodukten startete auf einem mittleren bis hohen Niveau, lediglich ein Teil der Werke in der Provinz Liaoning stellte die Produktion ein. Da die Rohstoffpreise für Nadelkoks aus Kohle höher sind als für Ölprodukte, sind die Kosten hoch. Hinzu kommen Marktschwankungen und eine schwache Nachfrage. Um den Druck zu verringern, erhöhten die Hersteller von Nadelkoks aus Kohle ihre Produktion. Ende Oktober lag die durchschnittliche Marktauslastung bei lediglich 33,70 %, während die Aufrechterhaltung der Kapazität mehr als 50 % der gesamten Produktionskapazität für Nadelkoks aus Kohleprodukten ausmachte.

  • Marktprognose für Nadelkokain

Die Preise für die Rohstoffe Weichasphalt und Schlammöl sind derzeit hoch, was den Nadelkoksmarkt kurzfristig weiterhin stützt. Ab Ende Oktober begannen jedoch die Kohlepreise zu sinken, was zu einer Abschwächung der Kohlenteerpreise und negativen Auswirkungen auf Folgeprodukte wie Weichasphalt führte. Aus Angebotssicht war das Angebot an hochwertigem Nadelkoks knapp, da die Kohlepreise niedrig waren. Neue Geräteprodukte kamen Mitte bis Anfang November nicht auf den Markt, was sich positiv auf die Angebotsseite, aber negativ auf die Nachfrageseite auswirkte: Die Nachfrage nach Elektrodenmaterialien und Graphitelektroden, die im Oktober aufgrund von Produktions- und Leistungsbeschränkungen wieder anliefen, war negativ. Die positiven Signale auf der Nachfrageseite waren schwach. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Preise für neue Einzeltransaktionen auf dem Nadelkoksmarkt voraussichtlich steigen werden und sich die Preise insgesamt stabilisieren werden.

 


Veröffentlichungsdatum: 02.11.2021