Je nach Schmelzverfahren, Ofentyp und Ofengröße ist es außerdem wichtig, die geeignete Partikelgröße des Aufkohlungsmittels zu wählen. Dadurch kann die Absorptionsrate und Absorptionsrate der Eisenschmelze durch das Aufkohlungsmittel effektiv verbessert und Oxidations- und Verbrennungsverluste des Aufkohlungsmittels aufgrund einer zu kleinen Partikelgröße vermieden werden.
Die optimale Partikelgröße beträgt: 100 kg im Ofen < 10 mm, 500 kg im Ofen < 15 mm, 1,5 t im Ofen < 20 mm und 20 t im Ofen < 30 mm. Beim Konverterschmelzen von hochkohlenstoffhaltigem Stahl ist ein möglichst geringes Verunreinigungsniveau des Aufkohlungsmittels erforderlich. Die Anforderungen an das Aufkohlungsmittel für die Stahlherstellung im Rotationskonverter sind: hoher Gehalt an fixem Kohlenstoff (C) ≥ 96 %, geringe Flüchtigkeit (S) ≤ 0,5 %, Feuchtigkeit ≤ 0,5 % und eine Partikelgröße zwischen 1 und 5 mm. Zu feine Partikel verbrennen leicht, zu grobe schwimmt auf der Oberfläche des flüssigen Stahls und wird nicht gut vom Stahl aufgenommen. Die Partikelgröße im Induktionsofen liegt zwischen 0,2 und 6 mm. Für Stahl und andere Eisenmetalle beträgt die Partikelgröße 1,4 bis 9,5 mm, für hochkohlenstoffhaltigen Stahl 0,5 bis 5 mm (niedriger Stickstoffgehalt). Die genaue Beurteilung und Auswahl erfolgt anhand des jeweiligen Ofentyps, des zu schmelzenden Werkstücks und weiterer Details.
Veröffentlichungsdatum: 08.12.2020

