Wohin sollte sich der Markt für nadelförmiges Kokain im Juni entwickeln?

Von Ende Mai bis Anfang Juni steht eine neue Runde der Preisanpassungen am Nadelkoksmarkt bevor. Derzeit herrscht jedoch eine abwartende Haltung. Abgesehen von einigen Unternehmen, die ihre Preise im Juni aktualisiert und mit einer vorsichtigen Erhöhung um 300 Yuan/Tonne den Anfang gemacht haben, sind bisher keine konkreten Preisverhandlungen zustande gekommen. Wie wird sich der Nadelkokspreis in China im Juni entwickeln und kann er den Aufwärtstrend vom Mai fortsetzen?

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Aus dem Preistrend von Nadelkoks lässt sich erkennen, dass der Preis von März bis April stabil war und stieg und sich nach einem Anstieg Anfang Mai dann stabilisierte. Im Mai lag der durchschnittliche Preis für erdölbasierten Koks bei 10.500–11.200 Yuan/Tonne, der für kohlebasierten Koks bei 14.000–15.000 Yuan/Tonne, der für kohlebasierten Koks bei 9.000–10.000 Yuan/Tonne und der für kohlebasierten Koks bei 12.200 Yuan/Tonne. Derzeit gibt es mehrere Gründe, die Preisentwicklung von Nadelkoks abzuwarten:

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1. Der Preis für schwefelarmen Petrolkoks ist gefallen. Ende Mai gaben Dagang und Taizhou mit ihrem Preis für gewöhnlichen schwefelarmen Petrolkoks den Ton an, gefolgt von Jinzhou Petrochemical. Am 1. Juni sank der Preis von Jinxi Petrochemical auf 6.900 Yuan/Tonne, und die Preisdifferenz zwischen hochwertigem Petrolkoks aus Daqing und Fushun vergrößerte sich auf 2.000 Yuan/Tonne. Aufgrund des Preisverfalls erhöhten einige nachgelagerte Unternehmen den Petrolkoksanteil im Gemisch, was die Nachfrage nach Nadelkoks teilweise beeinträchtigte. Die Nadelkoksindustrie sollte sich an den Petrolkokspreisen in Daqing und Fushun orientieren. Derzeit besteht an den beiden Standorten kein Druck auf die Preise, und es gibt noch keine Pläne für eine Preissenkung. Der Nadelkoksmarkt wird die weitere Entwicklung daher abwarten.

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2. Die Nachfrage nach nachgelagerten negativen Elektroden verlangsamt sich. Aufgrund der Pandemie gingen die Bestellungen für Leistungs- und Digitalbatterien im Mai zurück. Die Rohstoffe für Nadelkoks als Anodenmaterial waren größtenteils bereits verbraucht, und die Zahl der Neuaufträge sank. Einige Unternehmen, insbesondere Hersteller von kohlebasiertem Nadelkoks, erhöhten ihre Lagerbestände.

3. Die Produktion von Graphitelektroden blieb gering. Die Gewinne der Stahlwerke sind niedrig, und die Graphitelektrodenhersteller sind von der Pandemie, dem Umweltschutz und den hohen Rohstoffpreisen betroffen. Daher ist ihre Bereitschaft zum Produktionsbeginn gering und ihre Produktion niedrig. Folglich bleibt die Dosierung von Nadelkoks relativ konstant. Einige Kleinbetriebe verwenden schwefelarmen Petrolkoks anstelle von Nadelkoks.

Marktausblick: Kurzfristig werden die Anodenhersteller zunächst ihre Rohstofflagerbestände abbauen und weniger Neuaufträge annehmen. Zudem wird der Preis für schwefelarmen Petrolkoks einen gewissen Einfluss auf die Lieferungen von Nadelkoks haben. Da die Nadelkokshersteller jedoch hohe Produktionskosten haben, ist ein Preisverfall aufgrund sinkender Gewinnmargen unwahrscheinlich. Daher wird der Nadelkoksmarkt im Juni weiterhin von einer abwartenden Haltung geprägt sein. Langfristig wird erwartet, dass sich die Automobilproduktion mit der Eindämmung der Epidemie in Shanghai und anderen Regionen allmählich erholt und die Nachfrage anzieht. Darüber hinaus werden im dritten Quartal einige negative Elektrodenmaterialien wieder in Produktion gehen, was die Nachfrage nach Nadelkoksrohstoffen erhöhen wird. Sobald die Hersteller negativer Elektroden Rohstoffe einlagern, wird die angespannte Lage bei Nadelkoks die Preise erneut stützen.


Veröffentlichungsdatum: 09.06.2022