Der Markt für Graphitelektroden befindet sich in der Bodenphase.

Der Marktpreis für Graphitelektroden steigt seit etwa einem halben Jahr, hat sich aber in einigen Märkten zuletzt etwas entspannt. Die genaue Situation wird im Folgenden analysiert:

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1. Erhöhtes Angebot: Im April, begünstigt durch die Gewinne des Elektrostahlwerks, lief die Produktion wieder an und die Nachfrage nach Graphitelektroden stieg. Zeitweise herrschte ein Angebotsengpass bei Graphitelektroden. Aufgrund des langen Produktionszyklus von Graphitelektroden konnten die Hersteller ihre Produktionskapazitäten in letzter Zeit wieder freisetzen, wodurch sich das Angebot erhöhte.

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2. Geringere Nachfrage: Im Juli, der traditionell als Nebensaison in der Stahlindustrie gilt, sanken die Holzpreise, und die Gewinne der Stahlwerke gingen zurück. Um den Absatzdruck zu mindern, begannen einige Regionen, die Produktion aufgrund von Wartungsarbeiten einzustellen oder die Produktionszeiten zu verkürzen. Zusätzlich ging der Bau neuer Stahlwerke im Juli aufgrund der Parteiaktivitäten und der Stromsparmaßnahmen weiter zurück, wodurch die Nachfrage nach Graphitelektroden sank.

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3. Unterschiedliche Marktmentalität: Ende Mai sank der Preis für schwefelarmen Petrolkoks, den Rohstoff für Graphitelektroden, deutlich, was die Marktmentalität beeinflusste. Die großen Graphitelektrodenhersteller mit hohem Marktanteil und starker Druckresistenz verfolgten größtenteils eine preisstützende Strategie. Kleinere und mittlere Graphitelektrodenhersteller hingegen versuchten, ihren Marktanteil auszubauen. Aufgrund ihrer vorsichtigeren Haltung scheuten sie das Risiko von Lageraufstockungen und profitierten von den niedrigeren Preisen der nachgelagerten Unternehmen. Diese unterschiedliche Marktmentalität führte zu einem Preisverfall bei Graphitelektroden.

 


Veröffentlichungsdatum: 11. August 2021