Mehrere COVID-19-Ausbrüche im ganzen Land haben sich auf viele Provinzen ausgebreitet und den Markt stark beeinträchtigt. Teile der städtischen Logistik und des Transports sind blockiert, der Preis für Petrolkoks bleibt hoch und die Nachfrage hat nachgelassen. Insgesamt steigt jedoch der Ausbau der nachgelagerten Wertschöpfungskette, und die Marktnachfrage nach Petrolkoks ist gut. Am 15. März lag der Referenzpreis für Petrolkoks bei 4250 Yuan/Tonne, ein Anstieg um 328 Yuan/Tonne bzw. 8,38 % gegenüber Ende Februar.
Die Rohölpreise sind stark gestiegen, die Raffineriekosten haben zugenommen und das Angebot an Ölkoks verknappt sich weiter.
Zusätzlich zu den Auswirkungen des COVID-19-Ausbruchs im Jahr 2020 ist die Auslastung gering. Die aktuelle Auslastung der nationalen Kokereien liegt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,63 % niedriger als 2019 und um 1,41 % niedriger als 2021. Hauptsächlich ab Ende Februar, beeinflusst durch den Krieg, die internationalen Spannungen und den Anstieg der Rohölpreise auf 100 US-Dollar pro Barrel, stiegen die Raffineriekosten. Einige Raffineriekosten fielen in die traditionelle Wartungssaison am 3. April. Baichuan Surplus Fu erwartete neun Wartungsarbeiten an neuen Kokereianlagen, was die Kapazität der Kokereien um 14,5 Millionen Tonnen pro Jahr beeinträchtigte.
Die Umweltauswirkungen nehmen allmählich ab, und die nachgelagerte Nachfrage steigt.
Seit Ende Januar haben die meisten nachgelagerten Unternehmen in Hebei, Shandong, Henan, Tianjin und anderen Regionen aufgrund der Umweltbelastungen durch die Olympischen Winterspiele, die Paralympischen Spiele und die starke Luftverschmutzung ihre Produktion eingeschränkt. Dadurch schwächte sich die Produktion ab, und die Gesamtnachfrage nach Petrolkoks ging zurück. Seit dem 11. März haben sich die Umweltauswirkungen allmählich verringert, die Unternehmen haben ihre Produktion wieder aufgenommen und profitieren nun von hohen Preisen, niedrigen Rohstoffbeständen und einer guten Marktnachfrage nach Petrolkoks. Die angespannte Lage am Rohstoffmarkt stützt den Petrolkoksmarkt.
Die Auswirkungen der Epidemie haben die Logistik und den Transport in einigen Gebieten eingeschränkt.
Seit März hat sich der Ausbruch landesweit ausgebreitet und eine besorgniserregende Lage geschaffen. Der Ausbruch, der auch Jiangsu, Shandong, Hebei, Liaoning und andere wichtige Petrolkoks-Abbaugebiete betrifft, hat erhebliche Auswirkungen auf Logistik und Transport. Stand 15. März wurden COVID-19-Fälle in Qingdao, Dezhou, Zibo, Binzhou, Weihai, Yantai, Weifang, Rizhao, Panjin (Provinz Liaoning) und Lianyungang (Provinz Jiangsu, Provinz Shandong) festgestellt. Viele Orte haben inzwischen deutlich gemacht, dass Personen aus Gebieten mit mittlerem bis hohem Risiko oder mit einem Reisehinweis mit Sternchen (*) für 14 Tage in Quarantäne müssen oder sich zu Hause in Quarantäne begeben müssen. Diese Anordnung hat erhebliche Auswirkungen auf Marktlogistik und Transport. In einigen Gebieten ist der Logistikdruck in Raffinerien besonders hoch, und die Petrolkoks-Lagerbestände haben zugenommen.
Importierter Koks bis hin zu mittel- und hochschwefelhaltigem Koks, geringe Auswirkungen auf den Markt
Seit Januar sind nur wenige Schiffe in den Häfen angekommen, und in einigen Häfen ist der gesamte Petrolkoks ausverkauft, sodass keine Lagerbestände mehr vorhanden sind. Aufgrund der Auswirkungen der Epidemie sind die Lieferungen in den Häfen Südchinas eingeschränkt, während die anderen großen Häfen gute Liefermengen verzeichnen und die Petrolkoksbestände in den Häfen zurückgehen. Laut Baichuan Yingfeng beschränkt sich der nachfolgende Import von Petrolkoks hauptsächlich auf schwefelreichen Petrolkoks, sodass die Auswirkungen auf den Inlandsmarkt begrenzt sind.
Aftermarket-Prognose:
Die Nachfrage nach Anodenmaterialien ist hoch, das Angebot an schwefelarmem Petrolkoks ist weiterhin knapp, die Marktbestände bleiben niedrig. Es wird erwartet, dass Baichuan Yingfeng die Preise für schwefelarmen Petrolkoks kurzfristig stabilisieren wird.
Aufgrund des steigenden Marktes für schwefelreichen Ölkoks, der erhöhten Raffineriekosten und der traditionellen Wartungssaison im März und April, in der Kokereien stillgelegt und gewartet werden, wird das Angebot an Ölkoks kurzfristig weiter sinken. Gleichzeitig nehmen nachgelagerte Unternehmen der Kohlenstoffindustrie, die von Umweltschutzmaßnahmen betroffen sind, ihre Produktion wieder auf, wodurch die Nachfrage nach Ölkoks steigt. Die Pandemie führt jedoch in einigen Gebieten zu eingeschränkter Logistik und steigenden Lagerbeständen in den Raffinerien, was den Gesamtbetrieb und den Betrieb einiger Raffinerien beeinträchtigt. (Informationsquelle: Baichuan Yingfeng)
Veröffentlichungsdatum: 16. März 2022