Eins: Produktionsprozess
Graphitierter Petrolkoks: Graphitierter Petrolkoks ist, wörtlich genommen, Petrolkoks, der durch Graphitisierung entstanden ist. Doch was genau ist Graphitisierung? Bei der Graphitisierung verändert sich die innere Struktur des Petrolkoks nach einer Erhitzung auf etwa 3000 Grad Celsius. Die Kohlenstoffmoleküle des Petrolkoks ordnen sich dabei von unregelmäßig zu regelmäßig an. Dieser Prozess wird als Graphitisierung bezeichnet. Im Vergleich zu kalziniertem Petrolkoks weist graphitierter Petrolkoks einen geringeren Schwefel- und einen höheren Kohlenstoffgehalt auf, der bis zu 99 % betragen kann.
Zweitens: Verwenden Sie
Graphitierter Petrolkoks und kalzinierter Petrolkoks werden hauptsächlich in der Stahlschmelz- und Gießereiindustrie eingesetzt. Aufgrund des unterschiedlichen Herstellungsverfahrens weist graphitierter Petrolkoks die Vorteile eines niedrigen Schwefel- und Stickstoffgehalts sowie eines hohen Kohlenstoffgehalts auf und eignet sich daher besser für den Grauguss und die strengen Anforderungen an schwefelhaltiges Kugelgraphitgusseisen.
Kalzinierter Petrolkoks: Kalzinierter Petrolkoks zeichnet sich durch unregelmäßige Form, unterschiedlich große schwarze, massive Partikel, starken Metallglanz und eine hohe Durchlässigkeit der Kohlenstoffpartikel aus.
Graphitierter Petrolkoks: Neben den charakteristischen Eigenschaften von kalziniertem Petrolkoks ist graphitierter Petrolkoks im Vergleich zu diesem schwärzer und heller in der Farbe, hat einen stärkeren Metallglanz und kann direkt und glatt auf Papier aufgetragen werden.
Veröffentlichungsdatum: 17. Februar 2023


