Elektroden: Der Markt für Graphitelektroden setzte seinen Aufwärtstrend diese Woche fort, wobei die Kostenseite den Elektrodenmarkt zusätzlich unter Druck setzte. Die Produktion der Unternehmen steht unter Druck, die Gewinnmargen sind begrenzt, und die Preisstimmung ist deutlich spürbar. Die Preise für vorgelagerte Rohstoffe sind unterschiedlich stark gestiegen. Petrolkoks- und Nadelkokshersteller erhöhten ihre Notierungen zu Monatsbeginn. Der Preis für Steinkohlenteerpech blieb hoch, und die Rohstoffkosten stützten die Elektrodenpreise. Aufgrund begrenzter Energie- und Produktionskapazitäten sind Ressourcen für die Graphitisierung knapp. Bei Ausschreibungen für Negativelektroden und Aufkohlungsanlagen setzen einige Unternehmen auf Auktionen, wodurch die Verarbeitungskosten und die Produktionskosten der Unternehmen weiter steigen. Obwohl die hohen Kosten der Hauptgrund für den jüngsten Preisanstieg bei Graphitelektroden sind, hat die angespannte Marktlage den Unternehmen auch ein gewisses Maß an Zuversicht gegeben. Der Elektrodenmarkt war in der Anfangsphase schwach. Die Produktionsbereitschaft der Unternehmen ist gering. Derzeit sind relativ wenige Spot-Ressourcen auf dem Markt verfügbar, was durch die Nachfrage der nachgelagerten Stahlwerke überlagert wird. Der Markteintritt nacheinander, um sich mit Lagerbeständen einzudecken, verstärkt den Anreiz für Unternehmen, die Preise zu erhöhen. (Quelle: Metal Mesh)
Veröffentlichungsdatum: 17. November 2021